Fragen und Antworten

Was Betriebe uns vorher fragen.

39 Antworten in 7 Gruppen, dieselben Zahlen wie auf der Preisseite. Was hier nicht steht, klären wir im kostenlosen Erstgespräch.

Einstieg und Ablauf

Wie es losgeht, wer spricht und wie lange es dauert.

Wer ist mein Ansprechpartner?

Felix Totzek, vom Erstgespräch bis zur Abnahme. Moritz Grunicke baut und bleibt in der Betreuung dran. Sie kennen beide, bevor etwas gebaut wird.

Was passiert im kostenlosen Erstgespräch?

Zwanzig Minuten, Video oder vor Ort. Sie bringen einen Ablauf mit, der Zeit frisst; wir sagen, ob und wo Automatisierung lohnt — auch wenn die Antwort „lohnt sich noch nicht“ ist. Keine Präsentation, kein Angebot, kein Verkaufsdruck. Termin wählen

Was ist der Vor-Fragebogen?

Ein Fragebogen zu Ihrem Ablauf, Ihren Systemen und Freigabewegen — rund 25 Minuten Ihrer Zeit, kostenlos. Er ersetzt den Prozess-Scan, wenn der Ablauf schon klar ist — ein System, ein Freigabeweg. Wir lesen ihn und schlagen den Pilot in der passenden Größe vor.

Wie lange dauert es, bis etwas läuft?

Der Pilot Kompakt läuft nach 5 Arbeitstage an echten Daten, der Pilot nach 14 Arbeitstage. Vorher steht schriftlich fest, was am letzten Tag fertig ist. Die Einführung weiterer Bausteine dauert 4-8 Wochen, je nach Zahl der Systeme.

Was kostet der Einstieg?

Der Einstieg ist der kostenlose Vor-Fragebogen oder der Prozess-Scan ab 1.850 €. Der Pilot kostet 3.900 € über 5 Arbeitstage oder 9.900 € über 14 Arbeitstage — die Größe bestimmt der Umfang, nicht die Kopfzahl. Jede Stufe steht mit Preis oder Rechnung auf der Preisseite. Zur Preisseite

Was muss unser Team im Pilot beitragen?

Eine Ansprechperson, einige echte Beispieldaten und kurze Reviews. Umsetzung, Tests, Dokumentation und Projektsteuerung übernehmen wir.

Arbeiten Sie nur mit Bauunternehmen?

Nein. Der erste Pilot war ein Bauunternehmen; die Werkzeuge laufen auch für ein Hotel, für Rechnungen und für Akquise. Was zählt, ist ein Ablauf, an dem man den Erfolg messen kann. Was wir gebaut haben

Sicherheit und Daten

Was die KI darf, was sie nie allein tut und wo Ihre Daten bleiben.

Was macht die KI, was der Mensch?

Die KI liest, vergleicht, rechnet nach und schreibt Entwürfe. Der Mensch prüft, entscheidet, sendet und unterschreibt. Diese Grenze ist in jedem Werkzeug eingebaut, nicht nur versprochen.

Darf die KI selbst an Kunden senden?

Nur wenn Sie das ausdrücklich so festlegen. Unser Standard ist ein Entwurf mit menschlicher Freigabe. Kritische Vorgänge verlassen Ihr Unternehmen nicht automatisch.

Was passiert, wenn die KI einen Fehler macht?

Sie sehen ihn, bevor er wirkt: Jeder kritische Schritt wartet auf die Freigabe einer benannten Person. Jeder Lauf wird protokolliert, ein falscher Entwurf lässt sich nachvollziehen und korrigieren. In der Betreuung beheben wir die Ursache und ergänzen den Sonderfall. Was die KI nie allein tun darf, steht vor dem Start schriftlich fest.

Wo bleiben unsere Daten?

In Ihren Systemen. Die Automatisierung liest und schreibt dort über Schnittstellen und speichert selbst so wenig wie möglich. Welche KI-Modelle und welche Rechenzentren im Einzelfall beteiligt sind, legen wir vor dem Start schriftlich fest — mit Auftragsverarbeitungsvertrag, wo einer nötig ist. Wer keine Verarbeitung außerhalb Europas will, bekommt einen Aufbau, der das einhält; das schränkt die Modellauswahl ein und steht dann so im Angebot.

Preise

Dieselben Zahlen wie auf der Preisseite, hier als Antworten.

Muss ich den Prozess-Scan buchen, bevor es losgeht?

Nein. Der Scan ist keine Pflichtstufe. Wenn Sie den Ablauf schon kennen — ein System, ein Freigabeweg —, füllen Sie den kostenlosen Vor-Fragebogen aus und wir starten direkt mit dem Pilot. Der Scan (ab 1.850 €) lohnt sich, wenn offen ist, wo im Betrieb der größte Hebel liegt.

Warum gibt es den Pilot in zwei Größen, und wer entscheidet, welche ich brauche?

Weil der Aufwand am Umfang hängt, nicht an der Zahl Ihrer Mitarbeitenden. Pilot Kompakt (3.900 €, 5 Arbeitstage) passt bei: ein System, ein Freigabeweg. Pilot (9.900 €, 14 Arbeitstage) passt bei: zwei bis drei Systeme oder mehrere Freigabewege. Wir schlagen die Größe nach Vor-Fragebogen oder Scan vor und legen vor dem Start schriftlich fest, was am letzten Tag fertig ist. Bis etwa 15 Mitarbeitende fast immer Kompakt.

Was ist ein Baustein, und wann gilt stattdessen der Scoping-Tag?

Ein Baustein ist eine abgegrenzte Erweiterung nach dem Pilot: ein weiterer KI-Mitarbeiter (3.900 €), eine weitere Anbindung an ein System (1.000 €) oder eine Auswertung mit Dashboard (1.500 €). Solange sich die Einführung so zählen lässt, zahlen Sie je Baustein. Ab etwa zehn Bausteinen oder drei Abteilungen rechnen wir nach einem Scoping-Tag in Personentagen (12 bis 25 à 1.300 €) und nennen dann einen Festpreis.

Wie berechnet sich die Betreuung für meinen Betrieb?

Aus drei Größen: 190 € im Monat je KI-Mitarbeiter, dazu 25 € je Anbindung über die erste hinaus und 10 € je Mitarbeitendem, höchstens 60 gezählt. Beispiel: 10 Mitarbeitende mit einer Anbindung zahlen 290 €, 50 Mitarbeitende mit 5 Anbindungen 790 €. Mindestlaufzeit 3 Monate, danach monatlich kündbar.

Was wird auf die nächste Stufe angerechnet?

Wer den Prozess-Scan bucht, bekommt 50 Prozent davon auf den Pilot angerechnet, und 50 Prozent des Pilots auf die Einführung — jeweils, wenn die nächste Stufe binnen sechs Wochen beauftragt wird. Auf Founding-Preise wird nicht zusätzlich angerechnet; der Nachlass ist dort das Zugeständnis.

Was sind die Founding-Konditionen, und was passiert, wenn die Plätze weg sind?

Die ersten 5 Referenzbetriebe zahlen 490 € für den Scan, 2.900 € für den Pilot Kompakt und 2.000 € für den Pilot; die Einführung ist um 65 Prozent reduziert. Gegenleistung: Ihr Logo, ein Zitat und Ihre Zahlen. Sind alle Plätze vergeben, gelten die Listenpreise auf der Preisseite — die Founding-Sektion verschwindet dann.

Warum ist Care & Hosting bei einer Website unter 500 € Pflicht?

Weil der niedrige Einmalbetrag den Betrieb nicht deckt. Unter 500 € läuft die Website bei uns, und Care & Hosting (90 € im Monat, 3 Monate Mindestlaufzeit) kommt zum Einmalbetrag dazu. Ab 500 € entscheiden Sie frei. Wer nach der Mindestlaufzeit kündigt, bekommt die komplette Website als Datei mit Anleitung.

Sind die Preise netto, und gibt es Förderung?

Alle Preise sind netto zuzüglich Umsatzsteuer. Förderprogramme für Digitalisierung im Mittelstand gibt es; welche gerade offen sind und ob Ihr Betrieb passt, prüfen wir vor der Beauftragung mit Ihnen. Eine Zusage können wir nicht geben, und eine Förderung senkt nie automatisch den Listenpreis — sie verändert, was Sie am Ende selbst tragen.

KI-Automatisierung

Was im Betrieb passiert, wenn ein Ablauf gebaut wird.

Muss unser Team dafür ein neues System lernen?

Meistens nicht. Wir verbinden vorhandene Werkzeuge und bauen nur dort eine neue Oberfläche, wo sie für Freigaben oder Übersicht wirklich gebraucht wird.

Was bleibt nach dem Pilot bei uns?

Der funktionierende Ablauf, seine Dokumentation, die vereinbarten Zugänge und alle Projektergebnisse. Sie entscheiden danach, ob und wie es weitergeht.

Welche Systeme können Sie anbinden?

Alles, was eine Schnittstelle, einen Export oder ein Postfach hat: Branchensoftware wie Plancraft, Buchhaltung wie DATEV, Kalender, E-Mail, Dateiablagen, Tabellen und Formulare. Hat ein System keine Schnittstelle, arbeiten wir mit dem, was es ausgibt — PDF, CSV, E-Mail. Was bei Ihnen im Einsatz ist, klären Vor-Fragebogen oder Scan.

Webauftritt

Vorschau, Betrag, Betrieb — und was nicht Teil der Website ist.

Ist die Vorschau wirklich kostenlos?

Ja. Sie sehen einen konkreten Entwurf, bevor Sie zahlen. Erst wenn der Auftritt für Sie funktioniert, entscheiden Sie über Freigabe und weitere Leistungen.

Was ist in der Vorschau bereits zu sehen?

Die geplante Struktur, die wichtigsten Inhalte, der mobile Auftritt und die Wege zu Kontakt oder Anfrage. Der Standardumfang sind bis zu 5 inhaltliche Seiten plus Impressum und Datenschutz. Mehr Seiten, eine zweite Sprache oder neue Texte und Fotos sind möglich und werden gesondert bepreist.

Können Sie auch einen Shop, Gutscheine oder ein Buchungssystem?

Ja, aber nicht als Teil der Website und nicht über den Beitragsregler. Onlineverkauf, Gutscheinverkauf mit Einlösung, eigene Buchungsstrecken mit Verfügbarkeit, Kundenkonten und eigene Redaktionssysteme sind eigene Projekte mit eigenem Angebot. Vorhandenes System einbinden, bevor wir eines bauen. Läuft bei Ihnen bereits eine Buchungs- oder Kassensoftware, binden wir sie ein — das ist meist schneller, günstiger und zuverlässiger als ein Nachbau. Wird tatsächlich gebaut, richtet sich der Preis nach dem Umfang: Sie bekommen ein individuelles Angebot, nachdem wir besprochen haben, was genau hineinsoll. Eine Zahl vorab nennen wir bewusst nicht — sie wäre geraten.

Was verändert sich mit dem gewählten Betrag?

Die gestaltete Website bleibt dieselbe. Der Betrag entscheidet, wie viel Vektoris übernimmt: Live-Schaltung, Änderungen, Sichtbarkeit, Anzeigen und laufende Betreuung. Unter 500 Euro ist Care und Hosting Pflicht (90 € pro Monat zusätzlich), darüber entscheiden Sie frei.

Muss ich Care, KI-Suche oder Google Ads dazubuchen?

KI-Suche und Google Ads sind immer freiwillig und werden nur ergänzt, wenn sie zu Ihrem Ziel passen. Care und Hosting ebenfalls — mit einer Ausnahme: Liegt der Einmalbetrag unter 500 Euro, ist Care und Hosting Pflicht und kostet zusätzlich 90 Euro pro Monat (3 Monate Mindestlaufzeit, danach monatlich kündbar). Der niedrige Einmalbetrag deckt den Betrieb sonst nicht.

Workshop und KI-Kompetenz

Der Tag im Betrieb und was er für Artikel 4 bedeutet.

Ist das eine KI-Schulung?

Ja. Der gängige Begriff ist KI-Schulung, wir sagen Workshop, weil bei uns niemand nur zuhört und mitschreibt: Ihr Team arbeitet einen Tag lang an den eigenen Werkzeugen, Rollen und Freigabewegen. Was dabei entsteht, ist dokumentiert und als Kompetenzmaßnahme nach Artikel 4 verwendbar.

Reicht ein kostenloser Onlinekurs nicht aus?

Ein guter Grundlagenkurs kann ein sinnvoller Teil Ihrer Kompetenzmaßnahmen sein. Er kennt jedoch weder Ihre tatsächlich genutzten Werkzeuge noch Ihre Rollen, Daten und Freigabewege. Genau diese betrieblichen Fragen bearbeiten wir gemeinsam.

Erfüllen wir mit dem Workshop Artikel 4?

Der Workshop ist ein dokumentierter Baustein Ihrer Kompetenzmaßnahmen. Er ist keine Akkreditierung, keine Konformitätsgarantie und keine Rechtsberatung. Ob Ihre Maßnahmen insgesamt ausreichen, hängt von Ihrem Einsatzkontext ab und sollte im Zweifel fachanwaltlich geprüft werden.

Wer sollte teilnehmen?

Ideal sind 4 bis 12 Personen: die Geschäftsführung sowie alle Rollen, die KI-Werkzeuge einsetzen, freigeben oder deren Ergebnisse prüfen. Für Inventur und Richtlinie sollte die verantwortliche Leitung teilnehmen.

Vor Ort oder remote?

Beides ist möglich. Vor Ort sehen wir Ihre Abläufe direkter. Remote funktioniert gut, wenn Werkzeuge, Rollen und Praxisfälle vorab vollständig vorbereitet werden.

Was passiert nach dem Workshop?

Sie erhalten Inventur, Risiko-Tabelle, Richtlinien-Entwurf, Bescheinigungen und die priorisierten Automatisierungs-Kandidaten. Alle Unterlagen gehören Ihnen und bleiben auch ohne weitere Zusammenarbeit nutzbar.

EU-KI-Verordnung

Was gilt, wen es trifft und wie man es nachweist.

Was verlangt Artikel 50 der EU-KI-Verordnung?

Chatbots müssen sich zu erkennen geben, KI-erzeugte Inhalte gekennzeichnet und Deepfakes offengelegt werden. Die Transparenzpflichten gelten seit dem 2. August 2026 und wurden nicht verschoben. Zu Artikel 50

Was verlangt Artikel 4 der EU-KI-Verordnung?

Anbieter und Betreiber müssen Maßnahmen ergreifen, die die KI-Kompetenz ihres Personals fördern. Der Artikel gilt seit dem 2. Februar 2025 — seit dem 27. Juli 2026 in einer entschärften Fassung. Zu Artikel 4

Wer ist von der KI-Kompetenzpflicht betroffen?

Jeder Betrieb, der KI-Systeme einsetzt, nicht nur, wer sie entwickelt. Eine Untergrenze nach Unternehmensgröße kennt Artikel 4 nicht. Wen die Verordnung trifft

Was heißt „ausreichende KI-Kompetenz“ konkret?

Die Verordnung nennt keine Stundenzahl und kein Zertifikat. Der Maßstab ist die Rolle: Was muss diese Person wissen, um dieses System verantwortlich zu bedienen? Was ausreichend heißt

Braucht mein Betrieb einen KI-Beauftragten?

Nein. Die Verordnung kennt keine Benennungspflicht wie die DSGVO beim Datenschutzbeauftragten. Sie verlangt kein Amt, sondern ein Ergebnis: ausreichende KI-Kompetenz beim Personal. Was ein KI-Beauftragter macht

Wie weist man KI-Kompetenz nach?

Artikel 4 schreibt keine Nachweisform vor. Praktisch belastbar ist, was zeigt, welche Systeme im Einsatz sind, wer geschult wurde und woran sich das festmachen lässt. Nachweise und Dokumentation

Ihre Frage ist nicht dabei?

Dann ist sie ein Fall fürs Erstgespräch: zwanzig Minuten, kostenlos, ohne Präsentation.

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